Satzung SportGrün

Präambel

Als „SportGrün“ verstehen wir uns als Zusammenschluss von an Sport
interessierten Menschen mit gemeinsamen Werten und Zielen, insbesondere in Bezug
auf Gesellschaftsbild und nachhaltige Ökologie.
Im Mittelpunkt unserer Vereinsaktivitäten steht der Mensch in seiner Würde und
Freiheit. Jeder Mensch ist einzigartig, frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Die universellen und unteilbaren Menschenrechte sind Anspruch und Maßstab unseres
Handelns.
Die Werte, die unseren Verein tragen, sind Ökologie, Gerechtigkeit, Selbstbestimmung,
Demokratie und Frieden. Sie sind die Grundlage für unsere solidarische Gemeinschaft,
in der sich die Freiheit der und des Einzelnen auch in der Achtung der Anderen als
Gleiche sowie in ihrer Würde und Freiheit entfaltet. Weder der soziale Status, das
Geschlecht, die Herkunft, die Religion oder Weltanschauung, äußere Merkmale oder
rassistische Zuschreibungen, das Alter oder eine Behinderung, die sexuelle
Orientierung oder die sexuelle Identität haben einen Einfluss auf die Zugehörigkeit zu
unserer Gemeinschaft.
Mit Blick auf unsere Vereinsaktivitäten versuchen wir ökologisch nachhaltige Lösungen
zu verfolgen. Dazu haben wir stets die Umweltauswirkungen unserer eigenen
Aktivitäten im Blick und in Diskussion. Die wichtigsten Prinzipien sind dabei:
• Das Streben nach maximalem ökologischen Nutzen für die Umwelt bei
minimaler Umweltbelastung.
• Die kontinuierliche Reduzierung der eigenen Umweltbelastung.
• Die Priorisierung der Umwelt in jedem offensichtlichen Konflikt zwischen
Umwelt und Geld.
• Die Berücksichtigung ethischer und sozialer Fragen, Biodiversität und
Nachhaltigkeit bei allen strategischen und operativen Entscheidungen.
• Die Förderung von Verhaltensänderungen im Sinne dieser Präambel, sowohl
innerhalb als auch außerhalb unserer Organisation.
• Die Ablehnung der Zusammenarbeit mit Organisationen, deren Aktivitäten oder
Ziele gegen unsere hier deklarierten Werte und Ziele gerichtet sind.

Satzung


§1 Name und Sitz

  1. Der Verein trägt den Namen: SportGrün
  2. 2. Sitz des Vereins ist Madamenweg 171, 38118 Braunschweig.

§2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
    Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports im Sinne von § 52 der Abgabenordnung. Dieser Zweck wird verwirklicht durch (a) die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen im Bereich des Freizeitsports sowie durch (b) die Möglichkeit der Teilnahme an sportspezifischen und übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen.

§3 Selbstlosigkeit; Mittelverwendung

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für seine satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.

§4 Vermögensbindung

  1. Bei Auflösung des Vereins oder beim Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke
    fällt das Vermögen des Vereins, an den Kreisverband Braunschweig der Partei
    ‚Bündnis 90 / Die Grünen‘ mit Sitz im Madamenweg 171, 38118 Braunschweig.
  2. Beschlüsse über die Änderung dieses Paragraphen dürfen nur in Abstimmung mit dem zuständigen Finanzamt durchgeführt werden.

§5 Geschäftsjahr

  1. Der Verein wird für unbestimmte Dauer gegründet.
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§6 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person sein, die sich zu den in der
    Präambel genannten Werten bekennt.
  2. Auf Vorschlag des Vorstandes können durch Beschluss der Mitgliederversammlung
    auch außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden. Im
    Übrigen können in besonderen Fällen auch Persönlichkeiten, die sich im Sinne
    des Vereinszwecks verdient gemacht haben, Ehrenmitglieder werden.
  3. Die Anmeldung zum Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag durch den Vorstand
    des Vereins. Der Vorstand entscheidet über den Antrag nach freiem Ermessen.
    Bei Ablehnung ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe hierfür
    mitzuteilen.

§7 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der
    Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er
    kann nur zum Ende eines Halbjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist
    von drei Monaten eingehalten werden muss.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste
    gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der
    Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Diese
    Streichung befreit das Mitglied nicht von der Begleichung rückständiger
    Beiträge und Umlagen.
  4. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise
    die Interessen des Vereins verletzt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des
    Vorstandes oder der Mitgliederversammlung: Vor der Beschlussfassung muss
    dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme
    gegeben werden. Der Beschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied
    mitzuteilen. Hiergegen kann innerhalb eines Monats nach Zugang des
    Beschlusses beim Vorstand Widerspruch eingelegt werden. Über diesen
    Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig.

§8 Eintrittsgeld; Mitgliedsbeitrag

  1. Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung
    besonderer Vorhaben können Umlagen erhoben werden.
  2. Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der
    Mitgliederversammlung festgesetzt.
  3. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz
    oder teilweise erlassen oder stunden.

§9 Vorstand

  1. Der Verein hat einen Vorstand. Der Vorstand setzt sich aus mindestens zwei
    und höchstens vier Mitgliedern zusammen. Er besteht aus einer/einem
    Vorsitzenden, Finanzvorstand, Schriftführerin sowie Beisitzer*in. Er ist
    Vertretungsorgan des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird durch
    zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich, darunter die/der Vorsitzende oder
    die/der Finanzvorstand, vertreten.
  2. Der Vorstand ist mindestens zur Hälfte mit Frauen zu besetzen.
  3. Mitglieder des Vorstands werden durch die Mitgliederversammlung für die
    Dauer von einem Jahr gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben jedoch
    bis zur gültigen Wahl neuer Mitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt.
    Die Mitgliederversammlung wählt jeweils eine oder einen Vorsitzenden, Finanzvorstand, Schriftführerin sowie Beisitzerin. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte mindestens einen Stellvertreter*in des oder der Vorsitzenden,
    wobei eine Vertretungsreihenfolge festzulegen ist.
  4. Zum Vorstand können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Jedes
    Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Die Grundsätze der geheimen und
    gleichen Wahl sind anzuwenden, es sei denn, die Mitgliederversammlung
    beschließt auf Antrag mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen
    etwas anderes. Gewählt ist, wer die Mehrheit der gültigen Stimmen auf sich
    vereinigt. Eine Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig.
  5. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, kann der Vorstand für die
    restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds einen Nachfolgerin wählen.
  6. Der Vorstand beruft seine Sitzungen mit einer Frist von 14 Tagen ein. Die
    Einberufung der Sitzung erfolgt durch die oder den Vorsitzende*n und ist
    jedem Vorstandsmitglied schriftlich (auch elektronisch) zu übermitteln. Jedes
    Vorstandsmitglied ist berechtigt, Punkte zur Tagesordnung anzumelden. Die
    Anmeldung hat spätestens drei Tage vor der jeweiligen Sitzung stattzufinden
    und ist nach Ende des letzten Tages der Frist an alle Vorstände zu übermitteln.
  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der oder dem
    Vorstandsvorsitzenden kommt der Stichentscheid zu. Sollte die oder der
    Vorstandsvorsitzende von der Beschlussfassung ausgeschlossen sein oder an ihr
    aus einem anderen Grund nicht teilhaben können, steht der oder dem ersten
    Vertreter*in der Stichentscheid zu. Ausnahmsweise ist der Vorstand auch dann
    beschlussfähig, wenn eines oder mehrere seiner Mitglieder aufgrund von
    Krankheit, Bewusstlosigkeit oder Tod an der Beschlussfassung nicht teilnehmen
    kann bzw. können. In diesem Fall gelten die beschlussfähigen Mitglieder des
    Vorstandes als „der Vorstand“ im Sinne dieser Satzung. Ist ein
    Vorstandsmitglied dauerhaft von der Ausübung seiner Tätigkeit als Vorstand
    ausgeschlossen, ruft der Vorstand die Mitgliederversammlung ein, um ein
    neues Mitglied zum Vorstand nach Abs. 2 und 3 zu wählen.
  8. Der Vorstand kann im schriftlichen (auch elektronischen) Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem zustimmen. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

o Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,

o Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

o Buchführung und Erstellung des Geschäftsberichtes sowie

o Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

Zu seiner Entlastung kann der Vorstand mit Zustimmung der Mitgliederversammlungeine oder einen Geschäftsführer*in anstellen. Der Vorstand kannzur Behandlung einzelner Aufgaben Ausschüsse einsetzen. Diese können auchmit Personen außerhalb des Vorstands sowie externen Fachkräften besetztwerden.

§10 Mitgliederversammlung

  1. Die oder die Vorstandsvorsitzende beruft innerhalb von sechs Monaten nach
    Ablauf eines jeden Geschäftsjahres durch gewöhnlichen Brief oder elektronische
    Post (E-Mail) unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen und unter
    Angabe der Tagesordnung eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die
    Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden
    Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die
    letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet
    ist.
  2. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Über Anträge auf Ergänzung der
    Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die
    Mitgliederversammlung.
  3. In der ordentlichen Mitgliederversammlung legt der Finanzvorstand Rechenschaft
    ab und lässt die Rechnungslegung genehmigen. Außerdem gibt der
    Vorstand bzw. die Geschäftsführung den Geschäftsbericht ab.
  4. Die Mitgliederversammlung wird durch einen Versammlungsleiterin geleitet,
    welche*r zu Beginn der Versammlung zu wählen ist.
  5. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    o Wahl des Vorstandes,
    o Wahl der Kassenprüfer*innen,
    o Beschlussfassung über den Jahresbericht des Vorstandes,
    o Entlastung des Vorstandes,
    o Beschlussfassung über den Haushaltsplan,

o Feststellung der Mitgliederbeiträge und Umlagen,
o Beschlussfassung über den Widerspruch gegen einen
Ausschließungsgrund des Vorstandes,
o Satzungsänderungen sowie
o Auflösung des Vereins.


Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit, lediglich bei der
Beschlussfassung über Satzungsänderungen bedarf es einer Mehrheit von ¾ der
Anwesenden oder ordnungsgemäß vertretenden Mitglieder. Die Art der
Abstimmung wird von der Versammlungsleitung festgelegt. Eine Abstimmung
ist dann schriftlich durchzuführen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies
beantragen.


a. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von dem Vorstand
einzuberufen, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dieses schriftlich
beantragen oder der Vorstand von sich aus dies für erforderlich hält.
b. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne
Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig; lediglich bei
Beschlüssen über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des
Vereins ist die Anwesenheit von mindestens 1/3 der Mitglieder
erforderlich. Mitglieder können sich durch schriftlich Bevollmächtigte
vertreten lassen.
c. Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei
Kassenprüferinnen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Kassenprüferinnen werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

§11 Sitzungsberichte

  1. Über die Vorstandssitzungen und über die Mitgliederversammlungen sind
    Niederschriften anzufertigen, die aufzubewahren sind.
  2. Niederschriften über Vorstandssitzungen sind vom Vorstandvorsitz,
    Niederschriften über Mitgliederversammlungen von der oder dem
    Schriftführer*in und von der Versammlungsleitung zu unterzeichnen.

    §12 Auflösung
  3. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer
    Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder aufgelöst werden.
  4. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder
    des Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Stand 14.01.2021